Erfolgreiche Zertifizierung zum Datenschutzbeauftragten

 

Heute mal was in eigener Sache, die erfolgreiche Zertifizierung zum Datenschutzbeauftragten durch den TÜV Rheinland!

Wieso ist ein Stundensatz von 30 Euro unrealistisch?

Diese Frage stellte mir soeben eine Projektvermittlerin aus den neuen Bundesländern für ein Projekt in Bayern. Ganz einfach der ist nicht kostendeckend für das Projekt, wenn man Hotel und Fahrtkosten rechnet und noch paar Euro verdienen will. Dazu kommen ja beim Freiberufler Risiko, Altersvorsorge und KK. Sehr deutlich wurde das Thema mal in Xing in entsprechenden Gruppen diskutiert und das Ergebnis, wer Stundensätze unter 45 Euro anbietet läuft ganz klar Gefahr Besuch von der Rentenversicherung und vom Finanzamt zu bekommen. 30 Euro sind geradzu eine Einladung, für diese beiden Institutionen zu prüfen. Ich versteh es nicht, wieso sich Projektvermittler dem Risiko aussetzen. Entsprechende Vertragsklauseln mit denen man versucht, dieses Risiko auf den Auftragnehmer ab zu wälzen sind schlicht und ergreifend unwirksam und zeugen von schlechter Rechtsberatung.

Digitaler Nachlass regeln

Nach dem neuen Urteil des BGH zum digitalen Nachlass, ist es ganz wichtig, auch für Kinder und Jugendliche, bei Zeiten zu klären, am besten schon bei der Kontoeröffnung, was mit euren Facebook, Twitter, Whatsapp und anderen Accounts im Fall eures Todes passieren soll! Nicht alles sollen vielleicht die Erben lesen können. Daher vorbauen und nicht mehr benötigtes löschen. Entsprechende Vereinbarungen treffen bzw. Optionen auswählen, damit das mit den Daten passiert was man selber möchte und nicht was die Erben möchten.

Google nicht blind vertrauen

Es steht zu befürchten, dass Suchergebisse von Google immer invalider sind. Die letzte Zeit fällt auf, dass wichtige bzw. rellevante Suchergbnisse nicht mehr angezeigt werden. Jedoch unbrauchbare immer mehr in den Vordergrund rücken. Dabei sieht das ganze nicht nach SEO-Aktivität aus sondern eher nach gescheitertem Profiling von Google. Liebe Leute von Google, lasst diesen Mist sein. Ihr macht euch nur lächerlich.

Datenschutz und Religionsgemeinschaften

Die Süddeutsche Zeitung hat unter: "Zeugen Jehovas müssen sich beim Missionieren an EU-Datenschutzregeln halten" auf eine neue EuGH - Entscheidung aufmerksam gemacht, bezüglich der Notitzen zu den Hausbesuchen nach Ihrer Missionsarbeit. Diese fallen wohl eindeutig unter personenbezogene Daten, mit all den daraus resultierenden Konsequenzen (Aktenzeichen C-25/17). Was  für Zeugen Jehovas gilt, ist aber genauso für Katholiken und Protestanten oder andere Religionsgemeinschaften rellevant. Da kommt eine Menge Arbeit auf diese zu. Als Datenverarbeiter hatte die ja in der Form wohl keiner wirklich auf dem Schirm, andererseits hat die kath. Kirche mit dem Beichtgeheimnis wohl eine der ältesten Datenschutzbestimmungen der Welt!

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